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Februar-Vibes sorgen für Inspiration

Einmal im Monat möchte ich euch in einem Beitrag ein paar Dinge zeigen, die ich interessant finde. Die Themen können sich mit den Blog-Kategorien Japan und Ukiyo-Vibes beschäftigen, oder auch aus einem ganz anderen inspirativen Bereich kommen. 

Der Februar-Blog macht Hunger auf selbst gebackenen Matcha-Kuchen mit Goji-Beeren, verzaubert euch diesmal nicht nur mit der Musik von Mylène Farmer, sondern auch mit dem dazugehörigen Anime-Video von Production I.G. Zu guter Letzt stelle ich euch meine kleine Sammlung an Reiseaufnahmen aus Japan vor, welche laufend erweitert wird.

Essen: Matcha-Kuchen mit GOJI-BEEREN

Matchakuchen mit Gojibeeren

Im Januar hatte ich die Gelegenheit mit dem Matcha von Midori Spring ein paar Rezepte auszuprobieren.

 

Das Midori Spring Matcha-Pulver hat eine leichte, süß-herbe Note. Das macht es ideal für einen Matcha-Latte oder für Süßspeisen. Auch für Leute, die sich erstmal dem Geschmack von Matcha nähern wollen, ist das Grünteepulver ideal zum Einstieg. 

 

Da ich die Vielfältigkeit des Teepulvers testen wollte, habe ich es traditionell als Tee zubereitet, als Latte getrunken und in Gerichten verarbeitet.

 

Am Besten hat mir der Matcha-Kuchen geschmeckt, deshalb möchte ich mit euch dieses Rezept teilen.

 

Natürlich ist es jedem selbst überlassen normales Matcha-Pulver oder extra Matcha-Pulver zum Kochen zu verwenden. 

 

 

Das Grundrezept stammt aus Maori Murotas Kochbuch 

Tokyo – Die Kultrezepte (2015). Meine Variante des Matcha-Kuchens ist zusätzlich mit Goji-Beeren. Außerdem habe ich  mit den Mengenangaben der Zutaten experimentiert und folgende Zusammenstellung als ideal empfunden:

ZUTATEN

 

Ø 1,5 EL   Matcha (bei diesem Foto von Midori Spring)

                 Gutes Mittelmaß für die Menge an Matchapulver

3               Eier

100 g        Rohrzucker

150 g        Butter

150 g        Mehl 

1/2            Tütchen Backpulver

70g            Weiße Schokolade

1,5 EL        Goji-Beeren

 

                   Butter und Mehl für die Form

 

1,5 EL         Goji-Beeren als Topping

Etwas         Matchapulver mit Puderzucker als Topping

 

 

ZUBEREITUNG

 

170 ° Backhofen Ober- Unterhitze vorheizen

 

Die weiche Butter und den Zucker 5 Minuten mit einem Handrührgerät zu einer leicht cremigen Masse verrühren. 

(Fünf Minuten? Das klingt lang, aber ich denke, dass das Geheimnis des perfekten Kuchens mitunter im langen

Rühren der Butter liegt.)

 

Langsam die Eier hinzufügen.

 

Das gesiebte Mehl mit dem Backpulver hinzufügen.

 

Rührgerät ausschalten. Teigschaber holen.

 

Matchapulver einarbeiten. 

Die Schokoladenstückchen und Goji-Beeren hinzufügen und unterheben.

 

Kastenform einfetten und mit Mehl bestäuben. 

Teig in de Backform füllen.

 

Zum Vermeiden von Luftblasen im Teig, klopfe ich die Form mit jeder Seite an die Kante der Küchenarbeitsfläche, damit sich 

alles schön verteilt.

 

40 Minuten im vorgeheizten Backofen (170°)  backen.

 

Sobald ich den Kuchen aus dem Ofen geholt habe, gebe ich die restlichen Goji-Beeren drauf und drücke sie leicht an.

Danach decke ich den Kuchen noch ca. 20 Minuten mit einer Alufolie ab, damit die Restwärme sanft durch den Teig ziehen kann. (Falls Jemand eine Alternative zur Alufolie hat, bitte melden.)

 

Am Schluss löse ich den Kuchen aus der Form und puder ihn mit Matcha-Puderzucker.

 

TADAAA – Fertig ist ein lockerer Matcha-Kuchen mit süß-herber Note!

 

Da ich auch Nicht-Matcha-Fans am Tisch sitzen hatte, war die Menge an Matcha, genau richtig und kein Stück vom Kuchen blieb übrig. :-) Dazu schmeckt übrigens auch Anko, welche ich im Januar-Blog erwähnt habe. 

Musik: Sound of FEBRUARY

 

Mylène Farmer, die französische Grande Dame des Pop in Zusammenarbeit mit dem Anime-Studio Production I.G.

Einer meiner absoluten Lieblingskooperationen.

REISE: Erinnerungen aus Japan #1

Wer schon mal auf das Instagram-Profil von Floratcha geschaut hat, der kennt bereits diese Aufnahmen. Bei den Reisefotos geht es nicht darum, den perfekten Winkel zu finden und anschließend das Foto stark zu bearbeiten, sondern einen Moment so wiederzugeben wie er war. Wie eine echte Erinnerung –  ich sage dazu immer: Ein Foto wie mit den Augen aufgenommen.

Fluss Kamo in Kyoto
Dotonbori in Osaka
Ayoyama Tokyo
Ginza in Tokyo

Hoffentlich hat euch mein kleiner Februar-Blog gefallen. Wenn jemand das Rezept vom Matcha-Kuchen ausprobiert, würde ich mich sehr über eine Rückmeldung freuen. Wenn ihr Lust habt,  könnt ihr mir auch ein Foto von eurem Werk schicken! Das würde mich sehr freuen. :-)

 

Liebe Grüße für den Februar. Bleibt inspiriert.

 

Eure floratcha


KURZE INFO

Ich freu mich immer über jeden eurer Kommentare. Leider aber kann ich keine  persönlichen Antworten direkt unter eurem Eintrag hinterlassen (großes Manko!), sondern muss genauso wie ihr ein Kommentar hinterlassen. Deshalb, falls ihr mir etwas schreibt, dann schaut bitte wieder vorbei, ob ich euch einpaar Zeilen darunter geantwortet habe.

 

Ich lese jedes Kommentar und schau mir auch die hinterlassenen Homepages an. :-)

 

Vielen Dank für eure Leselust an diesem Blog.

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Kommentare: 4
  • #1

    Robert (Donnerstag, 22 Februar 2018 16:11)

    Hallo Flora, Danke für den tollen Beitrag ! Das Rezept klingt wirklich interessant. Eine Frage noch zu den Goji-Beeren, ich habe gelesen es gibt süße aber anscheinend auch saure (?) Welche hast du genommen und wo gekauft ? Die weiße Schokolade hast du vermutlich klein geraspelt oder ? Mal sehen wie (ob) mir das auch alles so gelingt wenn ich mal dazu komme.
    Liebe Grüße

  • #2

    Floratcha (Freitag, 23 Februar 2018 14:52)

    Hallo Robert,
    wie sie sich unterscheiden weiß ich leider nicht, da ich nur die "normalen" Goji-Beeren kenne. Das müssten also die süßen sein. Du kannst sie im Biomarkt finden. Günstige vom Drogeriemarkt schmecken leider nicht.
    Genau, die Schokolade ist geraspelt. Ich würde mich freuen, wenn du das Rezept tatsächlich ausprobieren würdest.
    Liebe Grüße
    Floratcha

  • #3

    Robert (Donnerstag, 08 März 2018 12:14)

    Liebe Flora, noch eine Frage zu dem Matcha. Da es ja oft relativ teuer ist, - welches Matchpulver könntest du noch zum Backen empfehlen, und bekommt man das Midori Spring auch wo in einem Laden oder nur zum Online Bestellen ? Danke nochmal für Deine Tips ! :-)
    LG Robert

  • #4

    Floratcha (Samstag, 10 März 2018 10:38)

    Hallo Robert,
    kein Problem, frag nur. :-) Ich würde dir zum Kochen speziellen Matcha für Speisen empfehlen. zB den Suisen Q2 von Marukyu-Koyamaen. Den kann man ganz leicht übers Internet bestellen:
    Link: https://www.gruener-tee-koyamaen.de/matcha/matcha-fuer-speisen/matcha-suisen-q2
    Aber für ab und zu geht natürlich auch ein normaler Matcha. Grundsätzlich ist das Teepulver fast zu schade zum Kochen, wenn man bedenkt wie teuer es ist. Aber wenn du dich in der unteren Preiskategorie (unter 30 Euro) hältst, dann passt das schon mal. Nur die Pulven in der obersten Qualitätsstufe für Koicha sind absolut nicht zum Kochen zu empfehlen, da sie einfach zu edel zum "VERkochen" sind.
    Midori Spring erhälst du bis jetzt nur online:
    Link:https://www.amazon.de/Midori-Spring-Zeremonieller-Matcha-Ceremonial/dp/B01M1CZCOU

    Ich hoffe meine Antwort hat dir weitergeholfen
    Viel Erfolg beim Ausprobieren! :-)
    Floratcha