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Januar-Vibes sorgen für Inspiration

Einmal im Monat möchte ich euch in einem Beitrag ein paar Dinge zeigen, die ich interessant finde. Die Themen können sich mit den Blog-Kategorien Japan und Ukiyo-Vibes beschäftigen, oder auch aus einem ganz anderen inspirativen Bereich kommen. 

Der Januar-Blog nimmt euch mit in ein Botanik-Cafe in Tokyo, verzaubert euch mit der Musik von Japanese Breakfast und zeigt euch ein beliebtes, japanisches Frühstück.

ORTE: Aoyama Flower Market in Tokyo

maiko fukunae von sakuran0816

Während meiner letzten Reise habe ich eines meiner absoluten Lieblingscafes/-teehäuser gefunden - der Aoyama Flower Market in Tokyo. Im vorderen Teil des Geschäfts befindet sich ein geschmackvoll arrangierter Blumenladen und man könnte fast vor lauter Blumen das schöne Teehaus im hinteren Teil übersehen. Aus diesem Grund ist das Teehaus auch ein absoluter Geheimtipp. Nicht nur das Interior passt sich dem Motto der Natur an, sondern auch die Getränke und Speisen auf der Karte. Von lieblichen Tee-Variationen und bunten Blumen, bis hin zum Flower French Toast, eine Art Arme Ritter mit japanischer Creme, ist der Aoyama Flower Market ein Ort für alle Sinne. Ein klarer Fall von Ukiyo Vibes.

Bei meiner nächsten Reise, steht dieses Cafe auf jeden Fall wieder auf meiner Liste.

Musik: Sound of JanuarY

 

Gute Laune in Verbindung mit Cyber-Träumen - das ist Machinist von Japanese Breakfast.

ESSEN: Toast mit ANKO zum Frühstück

Es gibt Menschen, die herzhaft frühstücken und es gibt Menschen, die lieber süß frühstücken.  Ich gehöre zu der Sorte Mensch, die den Tag lieber süß startet. 

Aus diesem Grund ist mir in Japan das traditionelle Frühstück, bestehend aus Miso-Suppe, Reis, eingelegtem Gemüse und gegrilltem Fisch, so früh einfach zu deftig. Aber keine Grund für schlechte Laune am Morgen, denn zu meiner Freude, habe ich japanischen Toast mit Anko entdeckt.

 

Das Toast nicht gleich Toast ist, weiß man, sobald man in Japan war. Das japanische Toastbrot ist viel dicker, mindestens doppelt so dick wie Toastbrot aus Deutschland. Es hat einen leicht süßlichen Geschmack und ist besonders weich. Am liebsten esse ich es mit Anko, einer süßen Paste aus rotem Bohnen. Anko  (餡子) heißt übersetzt Brei aus roten Bohnen und besteht aus Adzuki-Bohnen. Ursprünglich stammt die Süßspeise aus China, ist aber auch in Japan ein wichtiger Teil der Kultur geworden. Neben der westlichen Variante auf Toast, füllen Japaner verschiedene Arten von Küchlein mit Anko oder essen sie pur als Dessert.

 

Ihr seid auf den Geschmack gekommen?

Leider ist japanisches Toastbrot in Deutschland eher selten zu finden. Trotzdem ist die Suche einen Versuch wert und ich würde gerne eine kleine Liste anlegen, wo man das Toastbrot kaufen kann. Die Bohnenpaste erhält man in gut sortierten, japanischen Lebensmittelläden. Da beides in Deutschland ziemlich teuer ist, gönne ich es mir nur ab und an, aber dann immer mit viel Freude und Genuss.

Liste: Wo kann man japanisches Toastbrot in Deutschland kaufen?

 

München:

Feinkost Suzuki (nur 1-2x die Woche)

 

Düsseldorf:

Bakery Taka | japanische Bäckerei

 

Berlin:

kame Japanese bakery

 

(wird laufend erweitert)

 

Jetzt seid ihr gefragt. Schickt mir eure Tipps oder kommentiert gleich unter dem Blogartikel.

Der Anfang, mein Frühstück in Komeda's Coffee in Osaka. Dort gibt es morgens zu jedem Kaffee ein Toast mit Anko dazu. 


Hoffentlich hat euch mein kleiner Januar-Blog nach der längeren Winterpause gefallen. Wieder zwei Fragen an euch:

War jemand schon mal im Aoyama Flower Market

Und: Wie esst ihr Anko am liebsten? 

 

Liebe Grüße für den Januar. Bleibt inspiriert.

 

Eure floratcha

Kommentar schreiben

Kommentare: 7
  • #1

    Moni (Donnerstag, 11 Januar 2018 16:01)

    Ankommender auf Toastbrot... Kannte ich nicht werde ich aber auf jeden Fall Mal ausprobieren! Danke für den Tip. Das Café sieht genial aus. Steht für meinen nächsten Japan Urlaub auf meiner Liste.

  • #2

    Moni (Donnerstag, 11 Januar 2018 16:01)

    Böse Autokorrektur: Anko meine ich natürlich und nicht 'ankommen'

  • #3

    Floratcha (Freitag, 12 Januar 2018 12:36)

    Liebe Moni, es freut mich, dass ich dir was Neues zeigen konnte. Berichte mir doch, wie dir der Toast mit Anko schmeckt. :)
    Liebe Grüße, Floratcha

  • #4

    nao (Samstag, 20 Januar 2018 10:14)

    Anko auf deutschem Toast habe ich auch schon gegessen und es hat mir gut geschmeckt :)

    Ich muss gleich mal nachschauen ob noch welches übrig ist...

    LG, naomi

  • #5

    Hanna (Samstag, 27 Januar 2018 07:20)

    Es ist interessant zu lesen, dass du japanisches Toastbrot magst, haha ;) Mir ist das viel zu fluffig, stattdessen vermisse ich hier in Japan das deutsche Brot und sogar deutsches Vollkorn-Toastbrot...

    Einen schönen Blog hast du übrigens!

  • #6

    Floratcha (Freitag, 09 Februar 2018 10:55)

    Hallo Nao,

    das stimmt, Anko auf deutschen Toast schmeckt auch sehr gut.
    Schön, dass ich dich inspirieren konnte.

    Liebe Grüße
    Floratcha

  • #7

    Floratcha (Freitag, 09 Februar 2018 10:58)

    Liebe Hanna,

    es freut mich, dass dir der Blog gefällt. Vielen Dank.
    Vielleicht mag ich japanischen Toast so gerne, weil er so ganz anders ist, als das
    Brot in Deutschland. Nach einpaar Wochen Japan, habe ich mich auch wieder nach dem kernigen, deutschen Brot gesehnt.

    Liebe Grüße
    Floratcha