· 

4 Tage Japan in Berlin Teil 2

Vor einer Woche war ich vier Tage in Berlin, um mir die japanische Seite der Hauptstadt anzuschauen. Meine schönsten Eindrücke möchte ich auch im zweiten Beitrag mit euch teilen. Von kunstvollen Törtchen, über veganes Matcha-Eis bis hin zum besinnlichen Duft des Yomogi  habe ich viele Geruchs- und Geschmackseindrücke genossen.

04.11.2017

Keramik, Duft und Ästhetik

Seit knapp drei Jahren gibt es Ryoko, aber aufmerksam über den japanischen Laden wurde ich das erste Mal über Instagram. Das ästhetische Online-Profil hatte mich als Natur- und Keramik-Liebhaberin sofort angesprochen. Mir war es daher ein Anliegen auch endlich offline das Geschäft zu besuchen. Obwohl Ryoko im vielschichtigen, lauten Neukölln liegt, fühlt es sich an, als würde man eine andere, ruhige Welt betreten. Es ist eine Welt aus dem Duft des japanischen Beifuss Yomogi sowie von natürlichem Tee und der Schönheit handgemachter, keramischer Einzelstücke.

Da unter der Woche unter dem Namen Senses Salon Massagetherapien und Gesichtsbehandlungen angeboten werden, kann man das Ladengeschäft Boutique nur Samstags besuchen. Ryoko bietet alles, was unsere Sinne anregt und uns einen Moment innehalten lässt. Er ist ganz klar ein Ort mit Ukiyo-Vibes

Cafe Komine

Yomogi  (ヨモギ)

ist japanischer Beifuss und wird als Räucherpflanze verwendet.


Grünteeparadies

Usucha (薄茶) (schwacher Tee) wird mit viel Wasser angerührt.

Koicha (濃茶)

(starker Tee) wird mit wenig Wasser zu einer dicken Paste angerührt.

Anschließend habe ich mich auf den Weg zum naheliegenden Macha-Macha gemacht. Wie der Name schon erahnen lässt, bietet das Teehaus alle Arten von Grüntee an. Vom feinen Sencha

(煎茶) bis hin zum edlen Koicha (濃茶), gibt es alles, was mein Grüntee-Herz höher schlagen lässt. Da es an diesem Nachmittag ziemlich voll war, habe ich mich für einen Matcha-Latte mit Mandelmilch entschlossen. Wer etwas mehr Zeit mitbringt, kann auch an Veranstaltungen im Tatami-Raum teilnehmen.

Ma cha 

bedeutet reiner Tee.


05.11.2017

Japanischer Brunch

Am letzten Tag meiner kleinen Reise ging es zum Brunchen ins Ula. Das Buffet bot eine Menge japanischer Köstlichkeiten wie zum Beispiel Tonkatsu, Gemüse in Miso-Soße, Curry und gebackenen Tofu. Besonders gut hat mir das Tamagoyaki, ein gerolltes Omelett geschmeckt. Das Einzige, was ich schade fand, war, dass sie kein Getränk mit Matcha auf der Karte hatten. Man kann aber bekanntlich nicht alles (mit Matcha) haben ;) !


weitere eindrücke

Wunderschöne Papierkunst von Wenhui Zeng ausgestellt im Laden P&T.

Sehr leckeren Omuraisu gab es im Momiji in Berlin Charlottenburg.

Anschließend gab es warme Mochi als Nachtisch.

War Jemand schon mal in der Vorstellung

von Sayonara Tokyo?

Da ich selbst noch nicht drin war, würde es mich interessieren, ob ein Besuch als "Japankenner" sich lohnen würde.


Das waren die letzten zwei, von insgesamt vier Tagen, in der Hauptstadt. Hoffentlich konnte ich euch gute Tipps für mehr Japan in Berlin bzw. Deutschland geben.

 

floratcha

Kommentar schreiben

Kommentare: 0