Jeden Gegenstand den wir besitzen, hat eine unterschiedliche Geschichte und Wert. Auch wenn er vielleicht nicht von hohem, materiellem Wert ist, so ist es der persönliche Wert, der ihn zu einem besonderen Gegenstand macht. Aber was ist, wenn so ein Herzstück kaputt geht? Die Antwort darauf lautet: Kintsugi. Denn bei dieser japanischen Reparatur-Technik geht es nicht nur darum, Bruchstücke zusammen zu setzen. Viel Spaß beim Lesen.

Sind wir mal ehrlich, Foodtrends sind eine schnelllebige Sache. Meistens sehen sie zwar interessant aus, motivieren mich aber nicht sie auszuprobieren. Der neuste Trend hat mich allerdings ganz und gar nicht kalt gelassen! Der Dalgona Coffee ziert zur Zeit mit seiner braunen, fluffigen Kaffeehaube zig Instagram-Fotos und sogar meine Lieblingsprofile berichten darüber. Für mich ein Grund mehr genauer hinzuschauen und an eine grüne Variante zu denken: Den Matcha Dalgona!

Die sogenannten, traditionellen Farben Japans haben seit dem Altertum eine überliefernde Bedeutung, welche noch heute unterschwellig, aber fest im Alltag zu finden ist. Besondere Lebensumstände in der Geschichte des Inselvolks, wie die Ordnung der Stände am kaiserlichen Hof sowie die über 200 Jahre andauernde Isolation des Landes, haben ein detailliertes Farbsystem, ein tiefes Farbverständnis und eine besondere Raffinesse in der Herstellung von Farbnuancen hervorgebracht.

Wer in München guten Tee sucht, der kennt bestimmt das Tushita Teehaus im Glockenbachviertel. Mit seiner wunderschönen Innenarchitektur, einer großen Auswahl an verschiedenen Tees und veganen Köstlichkeiten, ist es einer der ganz besonderen Slow Down-Orte mitten in der Stadt. Anlässlich der offiziellen Eröffnung der Tushita Galerie am 05. Oktober, wurde ich zuvor zu einen der ersten Probe-Veranstaltungen – dem OPEN TEA-Event – eingeladen.

Kreative Menschen nutzen Eindrücke oder Objekte, die sie sehen als Quelle der Inspiration. Jedenfalls geht mir das so. Ich liebe Matcha, deshalb setzte ich ihn in meinen Mood-Fotografien in Szene. Aber in diesem Blog-Beitrag geht es nicht um Fotos, sondern um Illustrationen und Kunstwerke, welche mit der Hand entworfen wurden. Vom traditionellen Arrangement in der Teeschale bis zu fantasievollen Eigenkreationen, gibt es kaum Grenzen in der Kreativität.

Eigentlich verfolge ich seit einigen Jahren meinen ganz eigenen Weg des Tees, in dem Matcha ein fester Bestandteil meines Lebens geworden ist. Aber was ist, wenn Schicksalsschläge einen so unerwartet ereilen, dass einem als Matcha-Mensch plötzlich das Bewusstsein für den heißgeliebten Tee verschwimmt? Sucht man eine neue Kraftquelle? Lässt man eine alte Gewohnheit ziehen?

Durch einen neuen Zeitgeist wird die Nachfrage nach Matcha immer größer. Nicht nur durch Fitfood wird das japanische Grüntee-pulver immer beliebter, sondern auch durch eine moderne Teekultur. Aber wer kann schon alles zur Zubereitung von Matcha stets griffbereit haben? Zum Glück gibt es immer mehr Erfrischungsgetränke, welche mit Matchapulver verfeinert werden.

Sonst bedeutet die Redensart "Einen im Tee haben" umgangssprachlich, betrunken sein. Aber bei Kakuzo ist das alles ein bisschen anders: Kakuzo ist ein mit Earl Grey infusionierter Vodka. (Aber sicher ist, dass man man bei entsprechendem Konsum auch einem im Tee hat.) Anfang Februar konnte ich diesen im Rahmen des Kakuzo-Events im Chaadin in München testen. Da ich mich mit Tee, aber nicht mit Spirituosen auskenne, habe ich mir einen Experten dazu geholt.

Wusstet ihr, dass Sencha und Matcha aus der selben Teepflanze bestehen? Es kommt "nur" auf die Verarbeitungsweise an, ob daraus der schon länger bekannte Grüntee Sencha wird, oder das immer beliebtere Matchapulver. Obwohl mich Matcha leidenschaftlich interessiert, geht es heute nicht um Matcha, sondern um Sencha. Und das will was heißen, denn nicht jeder Tee veranlasst mich darüber zu schreiben, aber die Sencha von Iki schon. Warum fragt ihr euch?

Letzten Samstag fand das erste Tea Festival in Berlin statt und natürlich konnte ich mir dieses besondere Event nicht entgehen lassen. Angeboten wurden 20 Workshops verschiedener Art und 30 Aussteller hatten die Chance ihren Tee oder andere Waren passend dazu an die Frau/den Mann zu bringen. Vor allem wer asiatische Tees mag, hatte hier ein zu Hause gefunden. Für mich vergingen acht Stunden im Reich des Tees wie im Flug und ich fühlte mich regelrecht Tee-high.

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